Die Veranstalter der Fachmesse „Alles für den Gast“ blicken bereits auf die nächste Veranstaltung im November und möchten dabei die Balance zwischen Gastlichkeit und Künstlicher Intelligenz (KI) in den Mittelpunkt stellen. Foto: FRB Media / Messe Salzburg
Wie viel Künstliche Intelligenz verträgt die Gastronomie? Wo ist der Mensch für gelebte Gastlichkeit unverzichtbar? Antworten darauf bietet die Alles für den Gast im November.
Wenn sich vom 7. bis 10. November 2026 wieder die Gastronomie-Branche in Salzburg zur „Alles für den Gast“ (AfdG) trifft, steht vor allem ein Thema im Zentrum der Messe: Die Balance zwischen Gastlichkeit und Künstlicher Intelligenz (KI) unter dem Motto „Die Neue Gastlichkeit – KI & Mensch“. Denn Fakt ist, dass auch in der Gastronomie KI nicht mehr wegzudenken ist. Sie unterstützt bei der Menüplanung, optimiert Warenwirtschaft und Einkauf, analysiert Verkaufszahlen, hilft bei Personalplanung und verändert die Kommunikation mit Gästen.
Dabei kristallisiert sich aber auch heraus, welche Bereiche in der Beziehung zu den Kunden nicht digitalisiert werden können: Echte Begegnung, Intuition und gelebte Gastlichkeit. Dieses Spannungsfeld aufzugreifen und Lösungen dafür zu bieten, ist das Ziel der diesjährigen Fachmesse. Im Fokus steht daher das Zusammenspiel von technologischer Innovation und menschlicher Kompetenz unter den Fragen: Wie können Betriebe KI sinnvoll einsetzen? Wo schafft sie echten Mehrwert? Und wo bleibt der Mensch unverzichtbar?
„Technologie kann Prozesse optimieren, Abläufe effizienter gestalten und Mitarbeitende entlasten. Entscheidend ist aber, dass sie den Gastgeber unterstützt – nicht ersetzt“, erklärt Messeleiter Michael Reich. Er betont: „Gerade in Zeiten dieser technologischen Dynamik wird Menschlichkeit zum echten Wettbewerbsvorteil.“
Neben den etablierten Ausstellungsbereichen sorgen thematisch ausgewählte Bereiche und ein vielfältiges Bühnenprogramm für neue Perspektiven und Impulse. Gleichzeitig rückt die Messe verstärkt eine junge, urbane Generation von Gastgebern, Köchen und kreativen Konzeptentwicklern in den Fokus, die die Branche mit neuen Ideen und Denkweisen prägt. So sind unter den Ausstellern sowohl führende Unternehmen bis hin zu innovativen Startups vertreten, die die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten, teilt die Messe mit.
Dabei geht es nicht um abstrakte Zukunftsszenarien, sondern um konkrete Anwendungen für den Alltag – Lösungen, die Betriebe heute einsetzen und morgen weiterdenken können. Die Messe versteht sich dabei als Plattform für Orientierung, Inspiration und konkrete Lösungen für die Praxis. Technologie soll dabei nicht als Selbstzweck im Fokus stehen, sondern als Werkzeug, das Betriebe gezielt entlastet und Raum für echte Gastlichkeit schafft.